Beschwerdechöre weltweit

Die Anfänge des „Beschwerdesingens in Gemeinschaft“ liegen in Helsinki. Dort entstand die Idee der "community Art" durch die beiden Künstler Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen bei einem kalten Winterspaziergang. Beide waren sich einig, dass die geballte Energie, die Menschen in ihre Klagen stecken, in etwas anderes kraftvolles umzuwandeln sein müsste. Nach dem Pilotprojekt in Birmingham steckte das deutsch-finnische Künstlerpaar mit ihrer Projektidee auch andere Städte rund um den Globus an.

 

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Beschwerdechor aus St. Petersburg

Die Stadt an der Mündung der Newa brachte 54 Sängerinnen und Sänger auf die Bühne. Die Klagen über das tägliche Leben in der russischen Großstadt brachte Ekaterina Pospelova in eine passende Form. Komponiert wurde er von Peter Pospelov and Alexander Manotskov.

 

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Großformat Helsinki

Obwohl die Wurzeln des Beschwerdechors in dieser Stadt liegen, war Helsinki erst die zweite Anlaufstelle für Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen. Eine beachtliche Zahl von 91 Stimmen verleiten dem Chor einen ausdrucksvollen Klang. Doch nicht nur die Größe, sondern auch das Geschlechterverhältnis war besonders. 84 Frauen und 7 Männer. Diese beschwerten sich unter anderem über nervige Handyklingeltöne.

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Der britische Vorreiter

In Birmingham fand das Projekt 2005 seine Geburtsstätte. Jeder konnte mitmachen. Besonderes Gesangstalent sollte nicht Voraussetzung sein. Dies wurde von den Initiatoren groß geschrieben. So fanden sich 18 Menschen zusammen und sagen unter der Leitung von Mike Hurley, dem von ihm erstmalig komponierten Protestsong über all das, was die Menschen dort so stört.

Mehr Informationen auf www.complaintschoir.org